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14.08.2026 16:52:29 - Devisen: Eurokurs steigt zum US-Dollar - Schwache US-Konjunkturdaten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Freitag gestiegen. Schwache Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten belasteten die US-Währung. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1581 US-Dollar gehandelt. Das war rund einen halben Cent mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1567 (Donnerstag: 1,1534) Dollar fest.

Die US-Einzelhandelsumsätze sind im Juli unerwartet und merklich gefallen. Vor allem die sinkenden Benzinpreise hätten das Umsatzergebnis im Juli belastet, kommentierte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. "Ein nennenswerter Effekt wegen der Fußball-WM in den USA ist nicht zu konstatieren." Die Erwartung auf eine Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Fed dürfte weiter gedämpft werden.

Zudem hat sich das von der Universität von Michigan erhobene Konsumklima im August deutlich eingetrübt. Sowohl die Erwartungen der Verbraucher als auch die Bewertung der aktuellen Lage verschlechterte sich merklich. Vor allem bei Gruppen die besonders anfällig für einen durch die Inflation bedingten Kaufkraftverlust sind, verschlechterte sich die Stimmung. Die kurzfristigen Inflationserwartungen der Verbraucher zogen auf hohem Niveau etwas an.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85450 (0,85490) britische Pfund, 183,93 (183,77) japanische Yen und 0,9390 (0,9373) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.392 Dollar. Das waren rund 41 Dollar mehr als am Vortag./jsl/he


Quelle: dpa-AFX
Name WKN Börse Kurs Datum/Zeit Diff. Diff. % Geld Brief Erster Schluss
US DOLLAR - Europäische Zentralbank 1,1567 14.08.26 16:00:39 +0,0033 +0,29% 1,1567 - 0,0000 1,1534
EUR/USD 965275 Forex vwd 1,1565 14.08.26 19:27:14 +0,0036 +0,31% 1,1564 1,1565 1,1528 1,1529

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