28.09.2021 11:54:51 - Studie: Modehandel leidet weiter unter Corona-Folgen

KÖLN (dpa-AFX) - Der Modehandel in Deutschland wird einer Studie zufolge seine coronabedingten Umsatzeinbußen auch in diesem Jahr nicht vollständig aufholen können. Trotz einer Erholung des Marktes werde das Umsatzvolumen immer noch 10 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 liegen, berichtete am Dienstag das Institut für Handelsforschung (IFH). Vor allem kleine Modegeschäfte sowie Kauf- und Warenhäuser stünden unter Druck.

Im vergangenen Jahr hatten die Deutschen der Studie zufolge rund 8 Milliarden Euro weniger für Mode ausgegeben als 2019. Der Umsatz habe bei knapp 50 Milliarden Euro gelegen. Besonders kräftig seien die Umsätze mit Herrenbekleidung (minus 17,2 Prozent) und Damenmode (minus 15,4 Prozent) gesunken. Zu den rar gesäten Gewinnern auf dem Modemarkt hätten Warengruppen aus der Kategorie Berufsbekleidung gezählt. So seien Schürzen und Schutzkleidung häufiger als sonst gekauft wurden.

Immer mehr Mode wird online verkauft. Der Anteil sei um fast 10 Prozentpunkte auf knapp 40 Prozent gestiegen, hieß es in der Untersuchung. Auch zuvor den Geschäften treue Käufer hätten in der Krise das Onlineshopping für sich entdeckt. "Es ist nicht zu erwarten, dass diese Konsumentinnen und Konsumenten zukünftig gänzlich auf die Bequemlichkeit des Shoppens im Netz verzichten werden", erwartet IFH-Modeexperte Hansjürgen Heinick. Als Resultat werde der Marktanteil des Fachhandels weiter zurückgehen./hff/DP/men


Quelle: dpa-AFX
Name WKN Börse Kurs Datum/Zeit Diff. Diff. % Geld Brief Erster Schluss
HUGO BOSS AG NA O.N. A1PHFF Xetra 53,440 27.01.22 17:35:27 +0,260 +0,49% 0,000 0,000 52,340 53,180
ZALANDO SE ZAL111 Xetra 65,240 27.01.22 17:35:15 -1,260 -1,89% 0,000 0,000 65,240 66,500
ABOUT YOU HOLDING SE A3CNK4 Xetra 16,890 27.01.22 17:35:04 +0,070 +0,42% 0,000 0,000 16,210 16,820

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