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02.02.2026 07:00:41 - EQS-Adhoc: Präsentation des Jahresabschlusses 2025 der Julius Bär Gruppe (deutsch)

Präsentation des Jahresabschlusses 2025 der Julius Bär Gruppe

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Julius Baer Group Ltd. / Schlagwort(e): Jahresergebnis
Präsentation des Jahresabschlusses 2025 der Julius Bär Gruppe

02.02.2026 / 07:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

  * Die verwalteten Vermögen (AuM) erhöhten sich um 5% auf rekordhohe CHF
    521 Mrd., unterstützt durch solides Netto-Neugeld von CHF 14.4 Mrd.


  * Der IFRS-Konzerngewinn von CHF 764 Mio. (2024: CHF 1'022 Mio.) und der
    IFRS-Gewinn pro Aktie (EPS) von CHF 3.72 (2024: CHF 4.98) enthalten eine
    Reihe zuvor kommunizierter Einmaleffekte.


  * Der zugrunde liegende* Konzerngewinn vor Steuern stieg um 17% auf CHF
    1'266 Mio. bei einem um 6% höheren Betriebsertrag und einem um 1%
    gestiegenen Geschäftsaufwand.


  * Die zugrunde liegende Cost/Income Ratio verbesserte sich auf 67.6%
    (2024: 70.9%).


  * Die Bruttokosteneinsparungen erreichten bis Ende Jahr auf Run-Rate-Basis
    CHF 130 Mio., womit die ursprüngliche Zielvorgabe um CHF 20 Mio.
    übertroffen wurde.


  * Die Kapitalausstattung von Julius Bär verstärkte sich weiter; die
    CET1-Kapitalquote gemäss finalem Basel-III-Standard verbesserte sich auf
    17.4% (Ende 2024: 14.2%) und die Gesamtkapitalquote auf 24.7% (Ende
    2024: 21.1%)**.


  * Die Bilanz der Gruppe bleibt äusserst liquide; die
    Liquiditätsdeckungsquote lag Ende 2025 bei 261%.


  * Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung eine unveränderte
    ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro Aktie für das Finanzjahr 2025
    vorschlagen.


Stefan Bollinger, Chief Executive Officer der Julius Bär Gruppe AG, sagt:
«Wir haben im Jahr 2025 eine starke Leistung erbracht - ein Beleg für unsere
Widerstandsfähigkeit, das anhaltende Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden
sowie das grosse Engagement unserer Mitarbeitenden. Wir fokussieren uns nun
vollumfänglich darauf, profitables Wachstum zu erzielen und unsere
strategische Transformation voranzutreiben. Ich bin sehr zufrieden mit der
positiven Dynamik, die im gesamten Unternehmen entstanden ist, und mit den
spürbaren Fortschritten, die wir in zahlreichen Bereichen gemacht haben: von
der Vereinfachung unseres Betriebsmodells und der geschärften
Kundenorientierung bis hin zur Stärkung der Governance und der Erneuerung
unseres Führungsteams. Alles in allem war 2025 ein erfolgreiches
Übergangsjahr und wir sind nun gut aufgestellt, um unsere Mittelfristziele
zu erreichen.»

Alternative Performance-Kennzahlen und Überleitungen
Diese Medienmitteilung und andere Investorenmitteilungen enthalten bestimmte
Finanzkennzahlen zur vergangenen und zukünftigen Performance und zur
finanziellen Situation, die von IFRS nicht definiert oder festgelegt sind.
Das Management ist der Meinung, dass diese alternativen
Performance-Kennzahlen (Alternative Performance Measures, APM)
-einschliesslich der konsistenten Adjustierung der Ergebnisse für Positionen
im Zusammenhang mit Fusionen und Übernahmen (M&A) - nützliche Informationen
über die finanzielle und operative Performance der Gruppe liefern. Diese APM
verstehen sich als Ergänzung zu den IFRS-Performance-Kennzahlen, jedoch
nicht als deren Ersatz. Die Definitionen der in dieser Medienmitteilung und
anderen Investorenmitteilungen verwendeten APM sowie die Überleitungen zu
den entsprechenden IFRS-Positionen finden sich im Kapitel Alternative
Performance Measures des Geschäftsberichtes 2025 (nur in Englisch
vorliegend) unter www.juliusbaer.com/APM. Siehe auch Abschnitt Alternative
Performance Measures am Ende dieser Medienmitteilung.

Insgesamt verbesserte zugrunde liegende Geschäftsperformance gegenüber
Vorjahr
Die Entwicklung des IFRS-Konzerngewinns gegenüber Vorjahr war beeinträchtigt
durch die einmalige Auflösung von Steuerrückstellungen im Jahr 2024, durch
den Netto-Effekt von CHF 99 Mio. aus dem Abschluss des Verkaufs des
inländischen Brasiliengeschäfts - Julius Baer Brasil Gestão de Patrimônio e
Consultoria de Valores Mobiliários Ltda. (Julius Baer Brazil) - im März 2025
sowie durch 2025 verbuchte Netto-Kreditverluste von CHF 213 Mio. Letztere
resultierten aus zuvor kommunizierten Erhöhungen von
Kreditwertberichtigungen nach einer umfassenden Kreditüberprüfung. Diese war
im November von der neuen Risikomanagement-Leitung - unter Berücksichtigung
der neu ausgerichteten Strategie von Julius Bär sowie der umfassend
überarbeiteten Leitlinien zur Risikobereitschaft - abgeschlossen worden.
Ende 2025 wurden die Auswirkungen der erhöhten Kreditwertberichtigungen auf
das Finanzergebnis teilweise durch Wiedereingänge aus
Kreditwertberichtigungen ausgeglichen, die in erster Linie mit den 2023
angefallenen Kreditverlusten aus dem damals grössten Einzelengagement im
Private-Debt-Kreditbuch zusammenhingen. Der IFRS-Gewinn vor Steuern ging im
Vergleich zum Vorjahr um 11% auf CHF 938 Mio. zurück. Da sich die
IFRS-Ertragssteuern auf CHF 174 Mio. (2024: CHF 32 Mio.) erhöhten,
verringerten sich der IFRS-Konzerngewinn und der IFRS-Gewinn pro Aktie um
25% auf CHF 764 Mio. bzw. CHF 3.72.

Auf der üblichen adjustierten Basis der Gruppe (bei der M&A-bezogene
Positionen ausgeschlossen sind) ging der Gewinn vor Steuern um 2% auf CHF
1'053 Mio. zurück und die Vorsteuermarge gab um 2 Basispunkte (Bp) auf 21 Bp
nach. Da sich die adjustierten Ertragssteuern auf CHF 175 Mio. erhöhten
(2024: CHF 32 Mio.), sanken der adjustierte Konzerngewinn und der
adjustierte Gewinn pro Aktie um 16% auf CHF 878 Mio. bzw. CHF 4.27. Auf
derselben Basis ging die adjustierte Rendite auf dem CET1-Kapital (RoCET1)
auf 23% zurück (2024: 32%).

Bei Ausschluss der Auswirkungen der Netto-Kreditverluste aus den
adjustierten Ergebnissen 2025 stieg der zugrunde liegende Gewinn vor Steuern
um 17% auf CHF 1'266 Mio., während sich die zugrunde liegende Vorsteuermarge
um 2 Bp auf 25 Bp verbesserte. Nachdem die zugrunde liegende Steuerquote im
Jahr 2024 3% betrug, lag sie 2025 auf einem normalen Niveau von 17%. Der
zugrunde liegende Konzerngewinn belief sich auf CHF 1'048 Mio., was einer
Zunahme von CHF 1 Mio. entspricht. Der zugrunde liegende Gewinn pro Aktie
liegt nach wie vor bei CHF 5.10, und die zugrunde liegende RoCET1 ging (nach
einem substanziellen Anstieg des CET1-Kapitals im Vergleich zum Vorjahr) auf
28% zurück.

Steigende Aktienmärkte und anhaltende Netto-Neugeldzuflüsse sorgten für 5%
AuM-Wachstum
Vor dem Hintergrund der weiteren Risikoreduzierung im Kundenbuch
verzeichnete die Gruppe solide Netto-Neugeldzuflüsse von CHF 14.4 Mrd.
(2.9%). Diese stammten vorwiegend von Kundschaft mit Domizil in
Schlüsselmärkten in Asien (insbesondere Hongkong, Indien, Singapur und
Thailand), Westeuropa (insbesondere Grossbritannien & Irland, Deutschland,
Spanien und Portugal) und im Nahen Osten (hauptsächlich Vereinigte Arabische
Emirate).

Die positiven Auswirkungen von anhaltenden Netto-Zuflüssen und steigenden
globalen Aktienmärkten machten den Effekt des stärkeren Schweizer Frankens
(insbesondere gegenüber dem US-Dollar) sowie der Veräusserung und
Entkonsolidierung von Julius Baer Brazil (mit AuM von CHF 8 Mrd.) mehr als
wett. In der Folge erhöhten sich die AuM um 5% auf rekordhohe CHF 521 Mrd.
Die durchschnittlichen monatlichen AuM stiegen um 7% auf CHF 499 Mrd.
Einschliesslich der Custody-Vermögen von CHF 93 Mrd. wuchsen die
Kundenvermögen um 4% auf ein Allzeithoch von CHF 614 Mrd.

IFRS-Betriebsertrag beeinträchtigt durch Netto-Kreditverluste und
Brasilien-Verkauf, doch zugrunde liegender Betriebsertrag dank AuM-Wachstum
gestiegen
Der IFRS-Betriebsertrag gab um 3% auf CHF 3'760 Mio. nach (2024: CHF 3'861
Mio.). Der positive Effekt des höheren Erfolgs aus dem Kommissions- und
Dienstleistungsgeschäft und der Anstieg des Erfolgs aus Finanzinstrumenten
bewertet zu FVTPL (erfolgswirksam zum Fair Value) wurde durch den Rückgang
des Erfolgs aus dem Zinsgeschäft, die bereits genannten gestiegenen
Netto-Kreditverluste und durch den Rückgang des übrigen ordentlichen Erfolgs
mehr als kompensiert. Grund für Letzteres war grösstenteils der Einmaleffekt
des Verkaufs von Julius Baer Brazil, hauptsächlich wegen nicht
liquiditätswirksamer kumulierter Währungsumrechnungsdifferenzen, die bereits
früher im Eigenkapital der Gruppe berücksichtig wurden.

Unter Ausschluss des M&A-bezogenen Effekts auf den Betriebsertrag lag der
adjustierte Betriebsertrag unverändert bei CHF 3'861 Mio. Entsprechend
beträgt die adjustierte Bruttomarge 77 Bp (2024: 83 Bp). Unter Ausschluss
der Auswirkung der CHF 213 Mio. Netto-Kreditverluste auf den adjustierten
Betriebsertrag wuchs der zugrunde liegende Betriebsertrag um 6% auf CHF
4'073 Mio., in erster Linie aufgrund des 7%igen Anstiegs der
durchschnittlichen monatlichen AuM im Vergleich zum Vorjahr. Die
entsprechende adjustierte Bruttomarge nahm um 1 Bp auf 82 Bp ab.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich um
5% auf CHF 2'314 Mio. Die wiederkehrenden Erträge (Summe von Beratungs- und
Verwaltungsgebühren und Erfolg aus dem Kommissions- und
Dienstleistungsgeschäft aus anderen Dienstleistungen) nahmen um 5% auf CHF
1'822 Mio. zu. Die erhöhte Kundenaktivität führte zu einem Anstieg der
Courtagen und des Ertrags aus Wertschriftenemissionen um 12% auf CHF 802
Mio. Der Kommissionsaufwand nahm um 23% auf CHF 310 Mio. zu.

Da sich die zinsabhängigen Ertragskomponenten weiter in Richtung Erfolg aus
Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL verlagerten, verringerte sich der
Erfolg aus dem Zinsgeschäft um CHF 252 Mio. auf CHF 125 Mio. Obwohl die
Kundenausleihungen im Vergleich zum Vorjahr um 1% höher ausfielen, führte
die Kombination von anhaltend rückläufigen Zinsen, der relativen Verlagerung
zu geringer verzinsten Krediten in Schweizer Franken und ein schwächerer
US-Dollar zu einem Rückgang der Zinserträge aus Kundenausleihungen um 29%
auf CHF 1'159 Mio. Die Erträge aus dem Treasury-Portfolio (Summe von
Zinsertrag aus Schuldinstrumenten zu FVOCI [zum Fair Value durch das
sonstige Ergebnis bewertet] und Zinsertrag aus Schuldinstrumenten zu
fortgeführten Anschaffungskosten) verringerten sich um 11% auf CHF 530 Mio.
und die Zinserträge aus Forderungen gegenüber Banken um 51% auf CHF 139 Mio.
Teilweise wegen niedrigeren Zinsen und Wechselkurseffekten sank der
Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenüber Kunden um 23% auf CHF 1'398 Mio.
und der Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenüber Banken ging um 22% auf CHF
147 Mio. zurück. Eine Netto-Zunahme der Anleiheemissionen in Verbindung mit
einer relativen Verlagerung hin zu Euro- und US-Dollar-denominierten
Schuldinstrumenten führten zu einem Anstieg des Zinsaufwands aus emittierten
Schuldinstrumenten um 22% auf CHF 144 Mio.

Der Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL erhöhte sich um CHF 326
Mio. bzw. 25% auf CHF 1'608 Mio. Dies widerspiegelt einen bedeutenden
Anstieg des Ertrags aus Treasury Swaps wegen höherer Volumina und einer
ausgeweiteten durchschnittlichen Differenz zwischen US- und Schweizer
Zinsen. Die Erträge aus strukturierten Produkten und Devisenhandel
steigerten sich in den ersten vier Monaten von 2025, namentlich während der
Volatilitätsspitze Anfang April nach den US-Zoll-Ankündigungen, ehe sie im
weiteren Jahresverlauf zurückgingen.

Der adjustierte übrige ordentliche Erfolg erhöhte sich um CHF 14 Mio. auf
CHF 26 Mio.

Verbesserte zugrunde liegende Cost/Income Ratio, nachdem
Bruttokosteneinsparungsziel übertroffen wurde
Der Geschäftsaufwand nach IFRS nahm im Vorjahresvergleich um 1% auf CHF
2'823 Mio. zu. Der Personalaufwand erhöhte sich um 3% auf CHF 1'851 Mio. und
die Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Vermögenswerten
gingen um 6% auf CHF 154 Mio. hoch, während der Sachaufwand um 7% auf CHF
722 Mio. zurückging. Die Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen
verzeichneten einen Rückgang um 4% auf CHF 96 Mio.

Wie in früheren Jahren umfasst der adjustierte Geschäftsaufwand in der
Analyse und Erörterung der Ergebnisse in dieser Medienmitteilung sowie im
Management-Report im Auszug aus dem Geschäftsbericht 2025 keine
M&A-bezogenen Kosten (CHF 15 Mio. gegenüber CHF 24 Mio. im Jahr 2024). Auf
dieser Basis stieg der adjustierte Geschäftsaufwand um 1% auf CHF 2'808 Mio.

Kostensenkungsmassnahmen führten per Ende 2025 zu Bruttoeinsparungen von CHF
130 Mio. auf Run-Rate-Basis. Das ursprüngliche Einsparungsziel von CHF 110
Mio. wurde um CHF 20 Mio. übertroffen. Die Gesamtkosten zur Erreichung
dieses Einsparungsziels belaufen sich auf CHF 40 Mio. Wie bereits
kommuniziert, strebt die Gruppe im Strategiezyklus 2026-2028 bis Ende 2028
auf Run-Rate-Basis weitere Bruttokosteneinsparungen von CHF 130 Mio. durch
strukturelle Effizienzsteigerungen an. Die Gesamtkosten zur Erreichung
dieses Einsparungsziels liegen aktuellen Schätzungen zufolge bei rund CHF 65
Mio.

Der adjustierte Personalaufwand stieg um 4% auf CHF 1'848 Mio., teilweise
aufgrund höherer Incentive- und leistungsbezogener Kosten, einer Zunahme der
Aufwendungen für Vorsorgeeinrichtungen sowie höherer Abfindungszahlungen.
Ende 2025 beschäftigte die Gruppe 7'390 Vollzeitkräfte (FTE), 205 FTE
weniger als Ende 2024. Der Anstieg um 184 FTE durch die Internalisierung von
zuvor externen Mitarbeitenden wurde durch den Rückgang im Zusammenhang mit
Julius Baer Brazil (-250 FTE) und durch weitere Massnahmen mehr als
wettgemacht. Ende 2025 betrug die Anzahl Kundenberaterinnen und
Kundenberater (RM) 1'262 FTE, 118 FTE weniger als im Vorjahr, davon 28
RM-Stellen weniger durch den Verkauf von Julius Baer Brazil.

Der adjustierte Sachaufwand ging um 7% auf CHF 714 Mio. zurück, obwohl sich
die Rückstellungen und Verluste um 28% auf CHF 56 Mio. erhöhten. Ohne
Rückstellungen und Verluste verringerte sich der adjustierte Sachaufwand um
9% auf CHF 658 Mio. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen einer Verminderung
bei den Beratungshonoraren und Rechtskosten sowie tieferen Ausgaben für
externe Mitarbeitende zuzuschreiben.

Während sich die adjustierten Abschreibungen auf Liegenschaften und
Sachanlagen um 3% auf CHF 96 Mio. reduzierten, erhöhten sich die
adjustierten Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Werten um
8% auf CHF 150 Mio. Dieser Anstieg war in erster Linie eine Auswirkung
höherer IT-bezogener Investitionen der vergangenen Jahre.

Die adjustierte Cost/Income Ratio (ohne adjustierte Rückstellungen und
Verluste) erhöhte sich auf 71.3% (2024: 70.9%). Ohne den Effekt der CHF 213
Mio. Netto-Kreditverluste auf den adjustierten Betriebsertrag im Jahr 2025
verbesserte sich die zugrunde liegende Cost/Income Ratio um 3 Prozentpunkte
auf 67.6%.

Solide und liquide Bilanz
Trotz der Auswirkungen eines deutlich schwächeren US-Dollars wuchs die
Bilanz um CHF 2.4 Mrd. auf CHF 107.5 Mrd. Grund dafür war hauptsächlich die
Zunahme der finanziellen Verbindlichkeiten zum Fair Value (Emission von
strukturierten Produkten) um 35% bzw. CHF 4.2 Mrd. auf CHF 16.4 Mrd., was
teilweise durch den 3%igen Rückgang (CHF 1.9 Mrd.) der Verpflichtungen
gegenüber Kunden (Kundeneinlagen) auf CHF 66.8 Mrd. kompensiert wurde.

Die Kredite erhöhten sich um 1% auf CHF 42.1 Mrd., davon CHF 33.8 Mrd.
Lombardkredite (+2%) und CHF 8.3 Mrd. Hypotheken (-2%). Das Verhältnis von
Ausleihungen zu Einlagen stieg infolgedessen auf 63% (Ende 2024: 61%).

Während die Bargeldbestände und Guthaben bei Zentralbanken um 12% auf CHF
7.2 Mrd. zurückgingen, erhöhten sich die Forderungen aus
Securities-Financing-Geschäften um 70% auf CHF 9.8 Mrd. Das gesamte
Treasury-Portfolio, erfasst in allen finanziellen Vermögenswerten zu FVOCI
(Rückgang um 18% auf CHF 8.7 Mrd.) und anderen finanziellen Vermögenswerten
zu fortgeführten Anschaffungskosten (Zunahme um 24% auf CHF 6.5 Mrd.),
verringerte sich um 4% auf CHF 15.3 Mrd.

Das den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG zurechenbare Eigenkapital stieg
um 6% auf CHF 7.2 Mrd.

Die Bilanz bleibt sehr liquid bei einer Liquiditätsdeckungsquote von 261%
(Ende 2024: 292% bzw. 282% auf pro forma-B3F-äquivalenter Basis).

Solide Kapitalisierung
In der Schweiz wurde der finale Basel-III-Standard (B3F) zu Beginn des
Geschäftsjahres 2025 umgesetzt. Im Vergleich zum Jahresende 2024 hat das
CET1-Kapital um CHF 0.4 Mrd. bzw. 10% auf CHF 3.9 Mrd. zugenommen. Die
kombinierten positiven Effekte aus dem erwirtschafteten Konzerngewinn und
der anhaltenden Umkehr (Pull-to-Par) der Wertminderung (2021 und 2022) der
im Treasury-Portfolio der Gruppe gehaltenen Anleihen (zum FVOCI bewertete
finanzielle Vermögenswerte) übertrafen die Auswirkung der einbehaltenen
Beiträge für eine Dividende deutlich. Nach der Platzierung von Perpetual
Tier 1 Subordinated-Anleihen über USD 400 Mio. im Februar 2025 und der
Rückzahlung von Perpetual Tier 1 Subordinated-Anleihen über CHF 350 Mio. im
Juni 2025 erhöhten sich das Tier 1 Kapital um 4% auf CHF 5.5 Mrd. und das
Gesamtkapital um 5% auf CHF 5.6 Mrd.

Die risikogewichteten Aktiven (RWA) beliefen sich auf CHF 22.7 Mrd. Die
Kreditrisikopositionen betrugen CHF 11.0 Mrd., operationelle
Risikopositionen CHF 9.3 Mrd., Marktrisikopositionen CHF 1.8 Mrd. und nicht
gegenparteibezogene Risikopositionen CHF 0.6 Mrd. Im Vergleich dazu lagen
die gesamthaften RWA Ende 2024 bei CHF 20.2 Mrd. bzw. CHF 25.2 Mrd. auf pro
forma-B3F-äquivalenter Basis.

Diese Entwicklungen führten zu einer CET1-Kapitalquote von 17.4% (Ende 2024:
17.8% bzw. 14.2% auf pro forma-B3F-äquivalenter Basis) und einer
Gesamtkapitalquote von 24.7% (Ende 2024: 26.4% bzw. 21.1% auf pro
forma-B3F-äquivalenter Basis). Das Gesamtengagement stieg um 3% auf CHF 111
Mrd., die Tier 1 Leverage Ratio lag unverändert bei 4.9%.

Die Kapitalisierung der Gruppe bleibt somit solide: Die CET1-Quote und die
Gesamtkapitalquote liegen weiterhin deutlich über den eigenen Untergrenzen
der Gruppe von 11% bzw. 15% und sehr deutlich über den Ende 2025 geltenden
regulatorischen Mindestanforderungen von 8.3% bzw. 12.5%. Die Tier 1
Leverage Ratio befindet sich weiterhin komfortabel über der regulatorischen
Mindestanforderung von 3.0%.

Antrag auf unveränderte ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro Aktie
Im Rahmen der Kapitalausschüttungspolitik der Gruppe wird der Verwaltungsrat
der Julius Bär Gruppe AG für das Geschäftsjahr 2025 eine unveränderte
ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro Aktie beantragen. Unter Vorbehalt der
Zustimmung der Aktionäre an der Generalversammlung vom 9. April 2026 erfolgt
die Auszahlung der Dividende am 15. April 2026. Die Dividende unterliegt der
schweizerischen Verrechnungssteuer von 35%.

Rückkehr zu solidem Fundament und positive Dynamik zur Erreichung der
2026-2028 Ziele
Neben der starken zugrunde liegenden finanziellen Performance markierte das
Jahr 2025 den Startpunkt einer umfassenden mittelfristigen Transformation
von Julius Bär. Dabei wurden in zwei zentralen Bereichen wesentliche
Fortschritte erzielt: i) konsequente Adressierung und Bewältigung von
Altlasten bei gleichzeitig kontinuierlicher Risikoreduktion des Geschäfts,
ii) Festlegung und erfolgreiche Umsetzung der neuen strategischen
Ausrichtung, die den Stakeholdern im Juni 2025 vorgestellt wurde.

Mit den nun geltenden überarbeiteten Leitlinien zur Risikobereitschaft, die
jetzt vollständig auf das Kerngeschäft Wealth Management ausgerichtet sind,
sowie nach Abschluss der Kreditüberprüfung und einer grundlegenden
Optimierung der Risikoprozesse und -organisation hat die Gruppe Altlasten
erfolgreich aufgearbeitet und Geschäftsrisiken weiter reduziert.
Gleichzeitig wurde eine Reihe konsequenter Massnahmen umgesetzt, um die
Governance und die Verantwortlichkeiten innerhalb der Organisation zu
stärken. Dazu gehört die Vereinfachung des Betriebsmodells, die
Überarbeitung des Vergütungssystems und die Einführung eines gruppenweiten
Culture & Conduct-Programms. Zudem wurde eine neue Führungsstruktur
geschaffen mit einer schlankeren und erneuerten Geschäftsleitung sowie den
Ernennungen eines neuen Chief Risk Officer, Chief Compliance Officer und
Chief Operating Officer.

Gleichzeitig wurden wichtige Meilensteine bei der Umsetzung der zentralen
strategischen Prioritäten erzielt: Ausgewogenheit zwischen Wachstum, Risiko
und Kostendisziplin - unterstützt durch technologische und kulturelle
Transformation. Im Bereich Kosten und Effizienz hat die Gruppe ihre Ziele
für das Kostensenkungsprogramm 2025 übertroffen, eine neue globale
Finanzplattform eingeführt und in der Schweiz ein Projekt zur Modernisierung
der IT-Infrastruktur gestartet.

Im Hinblick auf die Wachstumsambition von Julius Bär wurden mehrere
Massnahmen in den Bereichen Produktivität der Frontorganisation,
Kundenangebot, Produktdurchdringung und geografische Präsenz eingeleitet.
Zusätzliche Impulse wurden durch die neue Einheit Global Products &
Solutions erzielt, die nun vollständig operativ ist. Um die Umsetzung weiter
zu unterstützen und insbesondere das organische Wachstum zu fördern, hat die
Gruppe ein dediziertes, dreijähriges Revenue & Growth-Programm lanciert.

Insgesamt war 2025 ein entscheidendes Übergangsjahr für die Gruppe, das ein
stärkeres Fundament und eine positive Dynamik bei der Umsetzung geschaffen
hat. Julius Bär ist nun gut aufgestellt in den Strategiezyklus 2026-2028
gestartet und ist auf Kurs, um die Mittelfristziele zu erreichen.

* Unter Ausschluss von 2025 verbuchten M&A-bezogenen Positionen und
Netto-Kreditverlusten.

** Die Kapitalquoten per Ende 2024 auf pro forma finalem
Basel-III-Standard-äquivalenter Basis.

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Die Ergebniskonferenz für Analysten und Investoren durch Stefan Bollinger
(Chief Executive Officer) und Evie Kostakis (Chief Financial Officer) wird
um 8.30 Uhr (MEZ) via Webcast übertragen. Im Anschluss erfolgt um 10.15 Uhr
(MEZ) eine Präsentation für die Medien. Sämtliche Unterlagen (Präsentation,
Auszug aus dem Geschäftsbericht 2025, Zeitreihen-Tabellen sowie die
vorliegende Medienmitteilung) stehen unter www.juliusbaer.com zur Verfügung.

Diese Medienmitteilung liegt auch in englischer Sprache vor. Massgebend ist
die englische Version.

Kontakte
Media Relations, Tel. +41 (0) 58 888 8888
Investor Relations, Tel. +41 (0) 58 888 5256

Wichtige Termine

16. März 2026: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025, einschliesslich
des Vergütungsberichts 2025

16. März 2026: Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2025

9. April 2026: Generalversammlung, Zürich

13. April 2026: Dividendenabgang (Ex-Dividendendatum)

14. April 2026: Dividendenstichtag

15. April 2026: Ausschüttungstag Dividende

22. Mai 2026: Veröffentlichung des Interim Management Statement für die
ersten vier Monate 2026

21. Juli 2026: Veröffentlichung und Präsentation des Halbjahresergebnisses
2026

Über Julius Bär
Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine
erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die
persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser
gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu
schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende 2025 beliefen sich
die verwalteten Vermögen auf CHF 521 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co.
AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890
zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär
Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER)
kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und
liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit
Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in
Abu Dhabi, Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lissabon,
London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago
de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte
Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen
Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie
unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen
Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter
www.juliusbaer.com

Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Medienmitteilung der Julius Bär Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst
zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder
aktuellen Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft über ihre zukünftigen
Geschäftsergebnisse, finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten,
Strategien, Möglichkeiten und das Geschäftsumfeld, in dem sie sich bewegt,
widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die
keine historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese
Aussagen durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte»,
«erwartet», «beabsichtigt», «schätzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht»,
«plant», «sagt voraus» und ähnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche
Aussagen werden auf der Grundlage von Schätzungen und Erwartungen gemacht,
welche sich als falsch herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im
jetzigen Zeitpunkt als angemessen erachtet.

Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten,
Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass das tatsächliche
Geschäftsergebnis, die finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten
und Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der Märkte, welche die Gesellschaft
bedient oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen
zukunftsgerichteten Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu
solchen Abweichungen führen können, sind unter anderem: Veränderungen des
Geschäfts- oder Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische
Entwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der
Europäischen Union und anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft,
auf Entwicklungen in der Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren.
Zusätzliche Faktoren können die tatsächlichen Resultate, Leistungen oder
Errungenschaften wesentlich beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser
Ungewissheiten wird den Lesern davon abgeraten, sich unangemessen auf
derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die Gesellschaft und
ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren, Manager, Arbeitnehmer und
Berater übernehmen ausdrücklich keine Verpflichtung und beabsichtigen auch
nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher in dieser
Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen oder
Änderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Änderungen von
Ereignissen, Bedingungen und Umständen, auf welchen diese
zukunftsgerichteten Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch
anwendbares Recht oder regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.


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Ende der Adhoc-Mitteilung

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   Sprache:        Deutsch
   Unternehmen:    Julius Baer Group Ltd.
                   Bahnhofstrasse 36
                   8010 Zurich
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   EQS News ID:    2269282




Ende der Mitteilung EQS News-Service
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2269282 02.02.2026 CET/CEST

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Quelle: dpa-AFX
Name WKN Börse Kurs Datum/Zeit Diff. Diff. % Geld Brief Erster Schluss
JUL. BAER GRP. NAM.SF-,02 A0YBDU Frankfurt 70,580 02.02.26 21:47:52 +0,540 +0,77% 0,000 0,000 69,080 70,040

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