26.05.2024 20:36:39 - dpa-AFX: dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Adler Group will sich mit Übernahme durch die Anleihegläubiger retten

LUXEMBURG - Der angeschlagene Immobilienkonzern Adler Group
will das Unternehmen mehrheitlich an die Anleihegläubiger übergeben. Diese
sollen künftig 75 Prozent der gesamten Stimmrechte halten, teilte das
Unternehmen am späten Freitagabend mit. Alle derzeit ausstehenden Stammaktien
würde nach Durchführung der zugrundeliegenden Transaktion die restlichen 25
Prozent repräsentieren.

US-Behörde weitet Untersuchung bei Robotaxi-Firma Waymo aus

MOUNTAIN VIEW - Die Robotaxi-Firma Waymo gerät stärker ins Blickfeld der
US-Verkehrsbehörde. Die NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration)
weitete eine Liste von Zwischenfällen, zu denen sie Fragen an die Google
-Schwesterfirma hat, von 22 auf 31 Vorfälle aus. Darunter sind
einige Auffahrunfälle sowie Situationen, in denen die Software der fahrerlosen
Wagen Verkehrsregeln missachtet hatte, wie aus einem am Freitag veröffentlichten
Schreiben hervorgeht.

US-Gewerkschaft geht gegen Niederlage bei Mercedes vor

WASHINGTON/TUSCALOOSA - Die US-Gewerkschaft UAW will ihre die Niederlage in
zwei Mercedes -Werken im Bundesstaat Alabama nicht akzeptieren.
Die UAW war nach einem Erfolg unter anderem bei VW mit dem
Versuch gescheitert, auch die Mercedes-Beschäftigten unter ihr Dach zu bringen.
In einer jüngsten Abstimmung sprach sich die Mehrheit dagegen aus, von der UAW
(United Auto Workers) vertreten zu werden. Die Gewerkschaft beantragte nun bei
der US-Arbeitsrechtsbehörde NLRB eine Wiederholung der Stimmabgabe.

Kreise: Julius Bär prüft Angebot für EFG

ZÜRICH - Die Julius-Bär-Gruppe prüft Kreisen zufolge eine
Übernahme des schweizerischen Konkurrenten EFG International .
Julius Bär habe in den letzten Wochen vorläufige Gespräche mit EFG über die
Möglichkeit eines Zusammenschlusses geführt, berichtete die Nachrichtenagentur
Bloomberg am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute
Personen.Julius Bär-Sprecherin Evelyne Brönnimann wollte dazu auf Anfrage der
Nachrichtenagentur AWP keinen Kommentar abgeben.

Novartis mit ermutigenden Studienergebnissen zu Atrasentan und Fabhalta

BASEL - Der schweizerische Pharmakonzern Novartis hat mit
zwei Studien der klinischen Phase-III zu den Wirkstoffen Atrasentan und Fabhalta
vielversprechende Resultate erzielt.

Nasa hofft auf ersten bemannten 'Starliner'-Testflug im Juni

CAPE CANAVERAL - Nach zahlreichen Verschiebungen wegen technischer Probleme
hofft die US-Raumfahrtbehörde Nasa auf einen ersten bemannten Testflug des
krisengeplagten Raumschiffs "Starliner" im Juni. Derzeit werde der 1. Juni
anvisiert, weitere Startmöglichkeiten gebe es am 2., 5. und 6. Juni, teilten die
Nasa und der US-Flugzeugbauer Boeing am Freitag bei einer
Pressekonferenz mit.

Messenger ICQ macht nach mehr als 27 Jahren dicht

MOSKAU/SAN FRANCISCO - Für einen der ältesten Chatdienste soll bald nach
mehr als 27 Jahren Schluss sein. Der Messenger ICQ werde ab dem 26. Juni nicht
mehr funktionieren, teilten die Betreiber am Freitag auf der Website des
Dienstes mit. ICQ war 1996 von der israelischen Firma Mirabilis gestartet
worden. Der Name spielt auf den Satz "I seek you" ("ich suche dich") an. Der
Online-Vorreiter AOL kaufte den Dienst 1998 während des ersten Internet-Booms
für mehrere hundert Millionen Dollar.

Özdemir für zügige Ausdehnung von Herkunftskennzeichnungen

BERLIN - Bundesagrarminister Cem Özdemir fordert einen zügigen Ausbau der
verbindlichen EU-weiten Herkunftskennzeichnungen für Lebensmittel nach der
Europawahl. Leider habe die zuständige EU-Kommissarin ein Versprechen dafür
bislang nicht eingelöst, sagte der Grünen-Politiker der Deutschen
Presse-Agentur. "Angesicht der Europawahl in zwei Wochen ist jetzt nicht mehr
damit zu rechnen, da mache ich mir keine Illusionen." Dies dürfe aber nicht in
einer Brüsseler Schublade verschwinden. Daher erwarte er von der noch
amtierenden Kommission, dass sie der kommenden das Thema ordentlich übergebe,
damit die Ausweitung endlich komme.

Lauterbach: WHO-Pandemieabkommen nicht endgültig gescheitert

BERLIN - Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht die internationalen Bemühungen für ein Pandemieabkommen nicht am Ende. Das Abkommen der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) sei nicht endgültig gescheitert, es brauche
mehr Zeit, schrieb der SPD-Politiker am Samstag auf der Plattform X. Die
Gespräche waren am Freitag nach zwei Jahren vorerst ohne Konsens beendet worden.

Brenner-Zulauf: DB will Lähmung überwinden - Plan auf der Zielgeraden

MÜNCHEN - Die Deutsche Bahn will nach langen politischen Verzögerungen ihre
Planung für die deutsche Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel in den Alpen bis
Jahresende auf die Zielgerade bringen. Nächster Schritt sei die Weiterleitung
der von der DB erarbeiteten Trassenvariante an Bundestag und
Bundesverkehrsministerium, sagte Klaus-Dieter Josel, der scheidende
Konzernbevollmächtigte der DB in Bayern. "Die Unterlagen bereiten wir bis Ende
des Jahres auf. Ziel ist, dass diese im Frühjahr 2025 in den Bundestag
eingebracht werden."

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