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21.10.2026 07:27:23 - Pressestimme/'New York Times': Trump kämpft nur für sich selbst
NEW YORK (dpa-AFX) - Vor den Zwischenwahlen in den USA hat US-Präsident Donald Trump umstrittene Vereinbarungen mit Moskau getroffen und den Ton gegenüber der Ukraine verschärft. Dazu schreibt die "New York Times":
"Lassen Sie uns das Ausmaß von Trumps Zynismus klarstellen. Er unterstützt einen autokratischen Machthaber und gefährlichen Gegner der USA, der einen brutalen Krieg gegen einen demokratischen Nachbarn führt. (...) In der Ukraine steht weit mehr auf dem Spiel als das Schicksal einer einzelnen Nation. Der Krieg ist ein Test dafür, ob autoritäre Expansion im 21. Jahrhundert durch militärische Gewalt gelingen kann - oder ob der Westen sich zusammenschließen kann, um Demokratie und unschuldige Menschenleben zu schützen. (...)
Da Putin den Westen als schwach und gespalten wahrnimmt, hat er eine Kampagne kaum versteckter Angriffe und Provokationen gegen andere Teile Europas begonnen. Russische Drohnen, Raketen und Kampfflugzeuge sind in den Luftraum der Nato über Polen, Rumänien und dem Baltikum eingedrungen. (...) Diesen Sommer gab Deutschland bekannt, bewaffnete russische Drohnen in der Nähe eines Flughafens bei Leipzig entdeckt zu haben, die offenbar auf Anweisungen aus der Ferne für einen Angriff warteten. (...)
Die Menschen in der Ukraine haben in den vergangenen viereinhalb Jahren beeindruckenden Mut bewiesen. Sie haben sich den Prognosen der Experten widersetzt und die russische Invasion zurückgeschlagen. (...) Sie führen einen Kampf, der der gesamten freien Welt zugutekommt. Trump kämpft nur für sich selbst."/alz/DP/zb
Quelle: dpa-AFX