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30.09.2026 15:05:20 - BMW stellt Anleger auf längere Durststrecke ein - Keine schnelle Erholung

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Autobauer BMW bleibt angesichts der Branchenkrise vor allem im wichtigen Markt China auch für die kommenden Jahre vorsichtig. Zwar peilt der neue Konzernchef Milan Nedeljkovic in der Autosparte weiter die angestammte Prognosebandbreite von 8 bis 10 Prozent Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern an, wie der Dax -Konzern am Mittwoch in München mitteilte. Allerdings dürfte das erst wieder zu Beginn des kommenden Jahrzehnts zu schaffen sein. Als Zwischenschritt soll die am Aktienmarkt viel beachtete operative Marge 2028 zwischen 3 und 5 Prozent betragen, nach den für dieses Jahr nach der jüngsten Gewinnwarnung noch anvisierten 1 bis 3 Prozent.

Die BMW-Aktie legte am Mittwoch um fast drei Prozent zu und machte damit Vortagsverluste mehr als wett. Analysten waren bereits am Dienstag über die wesentlichen Planungen der kommenden Jahre informiert worden. Aussagen dazu hatten die Aktie im späten Handel zwischenzeitlich deutlich unter Druck gesetzt. Die Markterwartungen lagen zuvor eher im oberen Bereich der neuen Spanne für 2028. Dass es wohl erst zu Beginn des nächsten Jahrzehnts eine Rückkehr zu alter Stärke bei der Profitabilität geben würde, hatte Nedeljkovic bereits selbst Ende Juli durchblicken lassen./men/mne/jha/


Quelle: dpa-AFX
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