Börseninformationen

18.09.2026 17:20:02 - dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 18.09.2026 - 17.15 Uhr

ROUNDUP 2: Japanische Notenbank hebt Leitzins wie erwartet auf 31-Jahres-Hoch

TOKIO - Die japanische Zentralbank hat den Leitzins unter anderem wegen der Folgen des Iran-Kriegs wie erwartet angehoben. Der Zinssatz wurde um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent nach oben gesetzt und damit auf den höchsten Stand seit 1995, teilte die japanische Notenbank (BoJ) am Freitag in Tokio mit. Die Entscheidung fiel mit 7 zu 2 Stimmen. Experten hatten mit einer Erhöhung in dieser Größenordnung gerechnet.

USA: Industrieproduktion stagniert im August

WASHINGTON - In den USA ist die Industrieproduktion im August stagniert. Die Produktion verharrte im Vergleich zum Vormonat, wie die US-Notenbank Fed am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet. Im Juli war die Produktion noch um 0,2 Prozent gestiegen.

Kreise: Verhandlungen über neuen Tankrabatt

BERLIN - Als Entlastung von den hohen Spritpreisen wird über einen neuen Tankrabatt verhandelt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen. Konkret könnte die Energiesteuer faktisch erneut um 17 Cent gesenkt werden, hieß es. Außerdem gehe es um einen Spritpreisdeckel. Zugleich hieß es, die Verhandlungen dauerten an. Die Bundesregierung hatte bereits am Vorabend mit den Ländern über Entlastungen verhandelt.

Energiepreise: Frankreich will G7-Treffen einberufen

PARIS - Angesichts der stark gestiegenen Energiepreise will Frankreich eine gemeinsame Antwort im Kreis führender demokratischer Wirtschaftsmächte suchen. "Ich werde ein G7-Treffen einberufen, um bei einer besseren Koordinierung der Vorratsstände voranzukommen und auch bei den Exporten und den Produktionskapazitäten stärker zusammenzuarbeiten", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris. Auch gehe es darum, "unnötige Spannungen zwischen den G7-Ländern und unseren wichtigsten Partnern zu vermeiden".

Kreise: Pakistan schickt mehr militärisches Gerät nach Saudi-Arabien

ISLAMABAD - Im Zuge der Eskalation im Jemen schickt Pakistan Geheimdienstquellen zufolge Militärhilfe an seinen Verbündeten Saudi-Arabien. Zudem werde Gerät, das sich bereits in Saudi-Arabien befindet, für eine großflächige Verteidigung neu ausgerichtet, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen in Islamabad.

EZB-Umfrage: Verbraucher erwarten mit Krieg höhere Inflation

FRANKFURT - Verbraucher erwarten wegen des Ölpreisschocks mit dem Iran-Krieg eine anhaltend hohe Inflation im Euroraum. Im Schnitt rechneten die Menschen im August für die kommenden zwölf Monate mit einer Inflationsrate von 3,0 Prozent, wie die Europäische Zentralbank anlässlich einer von ihr in Auftrag gegebenen Umfrage mitteilte. Im Juli waren es noch 2,9 Prozent.

Deutschland: Erzeugerpreise steigen stärker als erwartet - Ölpreise treiben

WIESBADEN - In Deutschland hat sich der Anstieg der Erzeugerpreise im August weiter beschleunigt. Ursächlich sind vor allem Preissteigerungen bei Mineralölerzeugnissen. Die Erzeugerpreise legten im Jahresvergleich um 4,6 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Von Bloomberg befragte Experten hatten im Schnitt eine Jahresrate von 3,9 Prozent erwartet. Im Monat zuvor waren die Erzeugerpreise nur um 3,0 Prozent gestiegen.



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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Quelle: dpa-AFX

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