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16.02.2026 09:58:08 - OTS: vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Wie Kriege enden / ...

Wie Kriege enden / Rodenstock: "Die globalen Sicherheitsentwicklungen
setzen Demokratien wie Deutschland unter Druck"
München (ots) - Mit dem "Forum WissensHintergründe" hat das Roman Herzog
Institut (RHI) eine neue Veranstaltungsreihe im Kontext der Münchner
Sicherheitskonferenz geschaffen. Speaker der Auftaktveranstaltung, Prof. Dr.
Jörn Leonhard, Historiker und Leibniz-Preisträger 2024 , skizzierte im
moderierten Gespräch mögliche Szenarien für die Lage in der Region Nahost und in
der Ukraine . Dabei setzt Leonhard auf den Blick in die Vergangenheit,
wohlwissend, dass sich Geschichte nicht wiederholt und keine Blaupausen liefert.

"Frieden ist kein Moment, in dem Männer um einen Tisch sitzen, einen Vertrag
unterzeichnen und sich anschließend die Hände geben, sondern ein komplizierter
und widersprüchlicher Prozess", so Prof. Dr. Leonhard.

Prof. Randolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des RHI , erklärt dazu: "Die
geopolitischen Entwicklungen sind strategisch von großer Bedeutung. Sie
gefährden nicht nur die allgemeine Sicherheit. Sie untergraben auch unsere im
Westen gelebten Werte und greifen damit unsere Demokratien an." Rodenstock
ergänzt: "Es freut uns sehr, mit Jörn Leonhard einen wichtigen Impulsgeber zu
Gast zu haben."

Das Jahr 2026 steht beim RHI im Zeichen des Jahresthemas "Gefährdete
Demokratie". "Ohne Frieden keine Demokratie. Wir müssen uns daher wappnen, in
unsicheren Zeiten das, was wir als wertvoll erachten, auch zu vertreten und die
Demokratie aus einer Position der Stärke entschieden zu verteidigen", erläutert
Rodenstock.

Das Roman Herzog Institut

Das RHI setzt sich als Think Tank mit den Themen Werte, Führung und Zukunft
auseinander.

Die Publikation von Prof. Dr. Leonhard " Über Kriege und wie man sie beendet.
Zehn Thesen" finden Sie hier. (https://www.beck-shop.de/leonhard-man-kriege-been
det/product/35593732?em_src=kw&em_cmp=google-pmax)

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Quelle: dpa-AFX

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