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06.02.2026 10:10:34 - APA ots news: FMA erklärt: Follow the money - Wieso die Bank wissen muss...
APA ots news: FMA erklärt: Follow the money - Wieso die Bank wissen muss woher das Geld stammt
Die Kurzvideoreihe "1 Minute - 1 Begriff" der
Finanzmarktaufsicht (FMA) erläutert, warum Banken oder
Versicherungen bei ungewöhnlich großen Geldeingängen
Nachfragen stellen.
Wien (APA-ots) - Ungewöhnlich hohe oder unerwartete Zahlungseingänge
können ein
Warnsignal für Geldwäsche sein. Kriminelle versuchen oft, illegal
erwirtschaftete Gelder über gewöhnliche Bankkonten in den legalen
Finanzkreislauf einzuschleusen. Indem Finanzinstitute prüfen, ob
Einnahmen oder Einzahlungen zur finanziellen Situation der Kund:innen
passen und ob deren Herkunft nachvollziehbar ist, können sie solche
Auffälligkeiten frühzeitig erkennen. Diese Überprüfungen dienen nicht
nur der Sicherheit des Finanzsystems, sondern schützen auch
Kund:innen davor, unbeabsichtigt in kriminelle Aktivitäten verwickelt
zu werden.
In ihrem neuen Video aus der Reihe "1 Minute, 1 Begriff" erklärt
die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA), wieso Banken,
Versicherungen und andere Finanzinstitute gesetzlich dazu
verpflichtet sind, die finanzielle Situation ihrer Kund:innen
nachvollziehen zu können. Sie dürfen nur Gelder annehmen, deren
Herkunft plausibel belegbar ist. Bei Transaktionen, die
außergewöhnlich hoch sind, oder bei einer neuen Geschäftsbeziehung
können Nachweise wie etwa Lohnzettel, Kaufverträge,
Versicherungspolizzen oder Ähnliches vorgelegt werden. Damit sind die
Nachfragen normalerweise rasch erledigt. Wie bei einer Passkontrolle
an der Grenze oder der Sicherheitskontrolle am Flughafen werden
diesen Prüfungen grundsätzlich alle unterworfen - ohne dass sie
deshalb unter Generalverdacht stehen.
Sollten die erforderlichen Informationen zur Mittelherkunft aber
nicht bereitgestellt werden, können Institute verpflichtet sein,
Zahlungen abzulehnen, Geschäftsbeziehungen zu beenden oder sogar eine
Meldung an das Bundeskriminalamt zu erstatten. Diese Vorgaben
schützen vor Missbrauch des Finanzsystems für kriminelle Aktivitäten
wie Betrug, Drogen- oder Menschenhandel sowie
Terrorismusfinanzierung.
In "1 Minute, 1 Begriff" werden wichtige Finanzbegriffe von
Expert:innen der FMA kurz und bündig für alle leicht verständlich
erklärt. Alle Videos dieser Reihe sind auf dem FMA-Instagram-Kanal @
redenwiruebergeld und auf dem YouTube-Kanal der FMA zu finden.
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/694/aom
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OTS0027 2026-02-06/10:05
Quelle: dpa-AFX