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07.03.2026 00:09:05 - BUSINESS WIRE: Dfns führt Payouts ein

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NEW YORK --(BUSINESS WIRE)-- 06.03.2026 --

Dfns gab heute die Einführung von Payouts bekannt, einer neuen API, mit der Institute Stablecoins in Fiatwährungen umwandeln sowie Auszahlungen über mehrere Bankkonten steuern können, wobei Governance und Kontrollmechanismen auf Wallet-Ebene erhalten bleiben.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20260305982552/de/

Lösung für die Abhängigkeit von einem einzelnen Auszahlungsweg

Heutzutage binden die meisten Fintechs und Institute noch immer einen einzelnen Auszahlungsanbieter fest in ihre Systemlandschaft ein oder verlassen sich auf vertikal integrierte Modelle, die Routing, Preisgestaltung, Verwahrung sowie Abwicklung in einer einzigen Lösung bündeln. Das mag anfangs bequem sein, führt im großen Maßstab jedoch zu strukturellen Problemen: eine schwache Preisfindung, weil Wettbewerbsdruck auf die Margen fehlt, eine eingeschränkte Prüfbarkeit, weil Routing-Entscheidungen intransparent sind, sowie betriebliche Anfälligkeit, weil bei Leistungseinbußen eines einzelnen Anbieters in einem Korridor Eingriffe in die Systemarchitektur erforderlich werden, um das Problem zu beheben.

Dfns Payouts verfolgt ein anderes Modell. Die Umwandlung von Stablecoins in Fiatwährungen entwickelt sich von einer Abhängigkeit von einzelnen Anbietern zu programmierbarer Infrastruktur, in der Routing wettbewerblich erfolgt und Governance konsistent bleibt. Für Fintechs, Banken sowie Unternehmen ergeben sich daraus greifbare Vorteile:

  1. Die Preisgestaltung verbessert sich, weil Anbieter um jede einzelne Transaktion konkurrieren, statt mit einer einzigen integrierten Marge zu arbeiten.
  2. Die Ausführung wird prüfbar und nachvollziehbar, da sich Routing-Entscheidungen vor jeder Signatur anhand von Kosten, Geschwindigkeit sowie Zuverlässigkeit bewerten lassen.
  3. Die betriebliche Stabilität steigt, weil das Routing verlagert werden kann, wenn die Leistung eines Anbieters in einem Korridor nachlässt, ohne dass eine Wallet migriert oder die Architektur geändert werden muss.
  4. Die Umwandlung von Stablecoins in Fiatwährungen entwickelt sich von einer Abhängigkeit von einzelnen Anbietern zu programmierbarer Infrastruktur.

Erste Integration mit Borderless.xyz

Die erste Payouts-Integration mit Borderless ermöglicht die Abwicklung von Stablecoin-zu-Fiat-Transaktionen auf Bankkonten in mehr als 94 Ländern und 60 Währungen über ein Netzwerk aus mehr als 14 lizenzierten Finanzinstituten.

„Stablecoins sind ausgereift. Die Auszahlungsinfrastruktur ist es nicht“, sagte Clarisse Hagège, Geschäftsführerin von Dfns. „Institute sollten sich nicht zwischen Ausführungsqualität und Governance entscheiden müssen. Mit Payouts erhalten sie im Hintergrund programmierbares Routing sowie institutionelle Kontrolle auf Wallet-Ebene.“

„Orchestrierung verändert die Wirtschaftlichkeit von Stablecoin-Auszahlungen“, sagte Kevin Lehtiniitty, Geschäftsführer von Borderless. „Wenn Anbieter um jede Transaktion konkurrieren, profitieren Kunden von besseren Konditionen, breiterer Abdeckung sowie integrierter Ausfallsicherheit.“

Verfügbarkeit

Payouts ist ab sofort für Kunden von Dfns verfügbar.

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Pressekontakt: Marc Baumann / press@dfns.co

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