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21.10.2026 17:13:27 - dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 21.10.2026 - 17.10 Uhr
ROUNDUP: Britische Inflation steigt überraschend stark auf 3,5 Prozent
LONDON - In Großbritannien hat sich die Inflation angetrieben von höheren Spritpreisen weiter verstärkt und ist auf den höchsten Stand seit fast einem Jahr gestiegen. Die Verbraucherpreise legten im September im Jahresvergleich um 3,5 Prozent zu, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mitteilte. Wegen der stärkeren Teuerung rechnen Ökonomen fest mit einer Zinserhöhung durch die britische Notenbank.
Japans Exporte legen erneut kräftig zu - allerdings nicht so stark wie erwartet
TOKIO - Das Wachstum der japanischen Exporte hat sich überraschend weiter abgeschwächt. Der Wert der Exporte erhöhte sich im September im Vergleich zum Vorjahr um 16,7 Prozent auf knapp elf Billionen Yen (rund 62 Mrd Euro), wie das japanische Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mitteilte. Im Monat zuvor hatte Japans Exportwirtschaft noch um 19,3 Prozent zugelegt. Von Bloomberg befragte Analysten hatten damit gerechnet, dass sich das Wachstum der Exporte wieder auf etwas mehr als 21 Prozent beschleunigt.
Kreml: Dreiertreffen mit USA und China möglich
ST. PETERSBURG - Ein trilaterales Treffen zwischen den USA, Russland und China ist aus Sicht des Kremls möglich. "Von drei Seiten gibt es die Auffassung, dass es gut wäre, sich zu treffen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow dem russischen Staatsfernsehen. Russland strebt ein solches Treffen am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) im chinesischen Shenzhen im November an. Eine klar festgelegte Tagesordnung gebe es noch nicht.
Treffen Putins mit Trump-Gesandtem Witkoff beendet
ST. PETERSBURG - Die Gespräche von US-Unterhändler Steve Witkoff mit Kremlchef Wladimir Putin über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind nach Kremlangaben beendet. Das Treffen im Konstantinpalast in St. Petersburg habe etwa drei Stunden gedauert, meldeten Staatsmedien nach Kremlangaben. Über Ergebnisse wurde zunächst nichts bekannt.
Iran will bei Angriff auf Infrastruktur Unterseekabel kappen
TEHERAN - Irans Streitkräfte wollen im Falle eines Angriffs auf zivile Infrastruktur die Unterseekabel im Persischen Golf ins Visier nehmen. "Wenn sie (die USA) unserer Infrastruktur Schaden zufügen wollen, ist es selbstverständlich, dass die Islamische Republik ihre gesamte Macht einsetzen wird, um deren Kapital und Vermögenswerte mit Leichtigkeit zu zerstören", sagte ein General der Revolutionsgarden dem staatlichen Sender Al-Alam.
Macron warnt Randalierer vor neuen Protesten in Frankreich
DOHA - Vor erneuten Demonstrationen in Frankreich an diesem Samstag hat Präsident Emmanuel Macron mögliche Randalierer vorgewarnt. "Die Leute, die am kommenden Samstag in den Innenstädten Chaos anrichten wollen, werden daran gehindert werden, Chaos anzurichten", sagte Macron während einer Nahostreise in der katarischen Hauptstadt Doha. Die Sicherheitsbehörden würden entschlossen auftreten, "und wir nutzen alle uns zur Verfügung stehenden Mittel, um zu verhindern, dass sich solche Vorfälle wiederholen", sagte Macron mit Blick auf die schweren Ausschreitungen am Rande von Kundgebungen am vergangenen Samstag.
Proteste in Italien: Blockierte Autobahnen und leere Regale
ROM - Im Süden Italiens weiten sich die Proteste gegen die hohe Inflation aus. Wegen Straßenblockaden durch Lkw-Fahrer können inzwischen in zahlreichen Supermärkten die Regale nicht mehr gefüllt werden. In Regionen wie Apulien oder Kalabrien hat dies bereits zu Versorgungsengpässen geführt. Die Proteste richten sich insbesondere gegen drastisch gestiegene Diesel-Preise, aber auch gegen hohe Mautkosten sowie die verzögerte Auszahlung von staatlichen Hilfen.
Bundesbank erwartet Jahresendspurt nach Sommer-Stagnation
FRANKFURT - Die Bundesbank erwartet nach einer Stagnation im Sommer einen Jahresendspurt der deutschen Wirtschaft. "Im vierten Quartal dürfte die deutsche Wirtschaftsleistung wieder spürbar wachsen", heißt es im Monatsbericht Oktober der Notenbank. "Die weitere konjunkturelle Erholung hängt aber nicht zuletzt von der Entwicklung des Krieges im Nahen Osten ab."
ROUNDUP: Merz sieht keinen Handelskrieg mit China - 'wollen fairen Handel'
BERLIN - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht trotz geplanter stärkerer Schutzinstrumente in der EU keinen "Handelskrieg" mit China. Merz sagte beim "Berlin Global Dialogue", die EU sehe sich mit unfairen Praktiken konfrontiert. "Und darüber müssen wir sprechen." Dies sei aber nicht der Beginn eines "Handelskriegs" mit China. "Wir suchen nach friedlichen Lösungen, doch die Grundvoraussetzung dafür ist fairer Handel."
Merz pocht auf Südafrikas Teilnahme am G20-Gipfel
BERLIN - Kanzler Friedrich Merz macht sich für eine Teilnahme Südafrikas am G20-Gipfel im Dezember in Miami stark. "Selbstverständlich gehört Afrika an den Tisch", betonte der CDU-Politiker bei einer Rede bei der Konferenz "Berlin Global Dialogue". Die Afrikanische Union sei wie auch Südafrika ein G20-Mitglied. "Deshalb dränge ich darauf, dass Südafrika beim G20-Gipfel vertreten ist." Jeder, der über die Zukunft der globalen Wirtschaft spreche, müsse alle wichtigen Partner einbinden.
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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
/la
Quelle: dpa-AFX