11.07.2024 04:50:05 - dpa-AFX: dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom Vorabend ab 17.30 Uhr

VW will Design Center in Potsdam schließen

POTSDAM/WOLFSBURG - Der Autobauer Volkswagen will sein Design Center in Potsdam schließen. "Die Funktion des Centers als Zukunftslabor für
neue Technologien - wie beispielsweise rund um die Elektromobilität und des
damit verbundenen neuen Kunden-Ökosystems - wurde sukzessive in den regulären
Innovationsprozessen der Marken der Volkswagen Group integriert", teilte eine
Sprecherin der Volkswagen Group Services am Mittwoch mit. "Das operative
Geschäft des Volkswagen Group Future Center Europe wird folglich zum Ende 2024
eingestellt."

Probleme bei Guirassys Medizincheck in Dortmund

DORTMUND - Der geplante Wechsel von Serhou Guirassy (28) innerhalb der
Fußball-Bundesliga vom VfB Stuttgart zu Borussia Dortmund
verzögert sich wegen Problemen beim Medizincheck. "Während einer medizinischen
Untersuchung von Serhou Guirassy wurde eine Verletzung festgestellt, die einer
weiteren Abklärung bedarf", teilte der BVB mit. Eigentlich galt der Transfer nur
noch als Formsache, laut Medienberichten sollen sich beide Seiten bereits auf
einen Vierjahresvertrag geeinigt haben, der nur noch unterschrieben werden muss.

Handelskonzern Würth rechnet 2024 mit Durststrecke

KÜNZELSAU - Der Handelskonzern Würth bekommt die Wirtschaftsflaute voll zu
spüren. Der Weltmarktführer im Bereich der Befestigungs- und Montagetechnik
verzeichnete im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang von 3,2 Prozent auf 10,2
Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Künzelsau (Hohenlohekreis)
mitteilte. Konzernchef Robert Friedmann erwartet bessere Geschäfte erst im
kommenden Jahr. "Uns ist klar gewesen, dass dieses Jahr schwieriger wird. Aber
wir rechneten mit einer schnelleren Erholung", sagte Friedmann. Von einer
kurzfristigen Entspannung könne man nicht ausgehen.

ROUNDUP: Umstrittener Hafendeal zwischen MSC und HHLA auf Zielgerade

HAMBURG - Trotz aller Proteste und Bedenken hat die Hamburgische
Bürgerschaft dem umstrittenen Einstieg der weltgrößten Reederei MSC beim
Hafenlogistiker HHLA in erster Lesung zugestimmt. In namentlicher
Abstimmung votierten 71 von 105 Abgeordneten für den vom rot-grünen Senat
vorgelegten Gesetzentwurf. 34 Abgeordnete stimmten dagegen. Eine zweite und
abschließende Lesung in derselben Sitzung verweigerte die Opposition aus CDU,
Linken und AfD jedoch. Damit erfolgt der endgültige Beschluss zu dem mindestens
40 Jahre laufenden Vertrag zwischen der Stadt und MSC frühestens in der ersten
Sitzung nach der Sommerpause am 4. September. Angesichts der
Zweidrittel-Mehrheit der rot-grünen Koalition im Parlament gibt es keinen
Zweifel an der Zustimmung.

Technik aus China soll aus 5G-Netzen weitgehend verschwinden

BERLIN - Im Streit um eine Verbannung chinesischer Technik in den deutschen
Handynetzen deutet sich eine Lösung an. Wie die dpa aus informierten Kreisen
erfuhr, haben sich Regierungsvertreter und Mobilfunkfirmen auf einen Weg
geeinigt. Ein Vertrag hierzu steht aber noch aus - eine entsprechende
Unterschrift könnte aber schon bald erfolgen. Zuvor hatten die "Süddeutsche
Zeitung", der WDR und NDR darüber berichtet.

Russische Justiz verbietet Zeitung 'The Moscow Times'

MOSKAU - Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat die Online-Zeitung "The Moscow Times" als "unerwünschte Organisation" eingestuft und verboten. "Die
Arbeit des Verlags zielt auf die Diskreditierung von Entscheidungen der
russischen Führung sowohl in der Innen- als auch in der Außenpolitik", heißt es
zur Begründung in der Mitteilung der Behörde. Kurz nach Beginn des russischen
Angriffskriegs gegen die Ukraine wurde die Internetseite der Zeitung auf
russischem Boden wegen angeblicher Diskreditierung der russischen Streitkräfte
blockiert. Im November 2023 haben die russischen Behörden die Zeitung bereits in
die Liste der "Auslandsagenten" aufgenommen. Diese Einstufung dient dazu,
kritische Personen, aber auch Organisationen zu stigmatisieren und mundtot zu
machen.

ARD: Kürzungen bei 'Rote Rosen' und 'Sturm der Liebe' vom Tisch

LÜNEBURG/MÜNCHEN - Eine gute Nachricht für Fans der ARD-Telenovelas: Die
Episoden der Serien "Sturm der Liebe" und "Rote Rosen" werden nun doch nicht
gekürzt. Die ARD nahm die Entscheidung, die Nachmittagsformate nur noch in halb
so langen Folgen auszustrahlen, am Mittwoch zurück.

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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem
Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
/he

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