
Bei Airbag-Zertifikaten nimmt der Anleger an einer Steigerung voll teil. Bei Verlusten ist der Anleger bis zu einer Schutzbarriere, beispielsweise 75% des Wertes, abgesichert. In diesem Fall kommt der "Airbag" zum Einsatz. Es entwickelt sich so eine Auffangwirkung von Verlusten für den Anleger. Der Airbag beinhaltet somit eine Pufferwirkung.
Bonus Zertifikate ermöglichen dem Anleger ein zusätzliches Renditepotenzial, selbst wenn sich die Aktienmärkte kaum bewegen. Solange die Märkte während der Laufzeit niemals auf ein bestimmtes Niveau fallen, erhält der Anleger am Laufzeitende immer den anfänglichen Zertifikatspreis zzgl. eines Bonusbetrages. Im Gegensatz zu einem Discountzertifikat existiert kein Höchstbetrag (Cap), so dass bei steigenden Kursen voll an den Kursgewinnen partizipiert werden kann.
Discountzertifikate ermöglichen dem Anleger eine Aktie mit einem Abschlag zum aktuellen Kurs (Discount) zu erwerben. Im Gegenzug ist die Wertentwicklung durch einen Höchstbetrag (Cap) nach oben begrenzt. Die Rückzahlung erfolgt entweder zum Höchstbetrag, wenn der Kurs der zugrunde liegenden Aktie am Laufzeitende auf dem oder oberhalb des Cap liegt, oder durch Aktienlieferung, wenn der Aktienkurs am Ende der Laufzeit unterhalb des Cap schließt.
Grundlegend für eine Rendite ist bei Express-Zertifikaten, dass der Basiswert des Produkts auf gleichem oder höherem Niveau notiert. Eine Auszahlung ist dann für den Anleger bereits vor dem Ablauf des Zertifikats attraktiv und möglich. Wie schon bei Airbag-Zertifikaten, kann ein Express-Zertifikat mit einem Puffer strukturiert werden. Die Basis stellen hier oftmals Aktienindizes oder einzelne Aktien.
Die Garantie bezieht sich bei diesen Zertifikaten auf das vom Anleger eingesetzte Kapital. Bei Fälligkeit erhält der Anleger am Laufzeitende den vom Emittenten zuvor festgelegten Rückzahlungswert. Die Eignung dieses Anlageprodukts richtet sich, aufgrund des eingebauten Sicherungsmechanismus, an eine eher konservative Anlegergruppe.