
Grundsätzlich, sind Knock-out-Produkte als Hebelprodukte anzusehen. Die Vorteile von Knock-out-Produkten im Vergleich zu Optionsscheinen begründet sich zum einen darin, dass sie hinsichtlich der Preisbildung keinen Schwankungsintensitäten (Volatilitäten) ausgesetzt sind. Zudem ist es möglich, Knock-out-Produkte mit einem "open-end" zu beziehen. D.h., dass diese keine Laufzeitbegrenzung haben. Weitere Bezeichnungen für Knock-out-Produkte sind z.B. Turbos, MiniFutures und WAVEs.
Mit Sprintzertifikaten hat der Anleger die Möglichkeit, seine Kursgewinne innerhalb einer festgelegten Spanne gegenüber der Direktanlage im Basiswert zu verdoppeln. Dabei haben Sprintzertifikate in der Regel eine Laufzeit zwischen 12 und 15 Monaten. Der Verdoppelung der Kursgewinne steht ein Maximalgewinn des Zertifikates (der so genannte "Cap") bei weiter steigenden Kursen des Basiswerts gegenüber.