30.06.2026 23:30:02 - dpa-AFX: dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 30.06.2026 - 23.30 Uhr

Nike übertrifft Analysten-Erwartungen - Vorsichtige Aussagen belasten Aktie

BEAVERTON - Der Sportartikel-Riese Nike kommt auf dem Weg aus der Krise allmählich voran. Mit den Ergebnissen für das vergangene Quartal
übertraf der Adidas -Rivale größtenteils die durchschnittlichen
Analysten-Erwartungen - auch wenn es wieder einen Rückgang im wichtigen
chinesischen Markt gab. Finanzchef Matthew Friend sprach zur Zahlenvorlage von
einer "zunehmend herausfordernden Geschäftsumgebung". Die Aktie fiel in
nachbörslichen US-Handel um über vier Prozent.

ROUNDUP: Baywa-Sanierung wird zur Hängepartie - neues Zieldatum 2030

MÜNCHEN - Der unter Milliardenschulden ächzende Agrarhandels- und
Mischkonzern Baywa muss seinen Sanierungsfahrplan um zwei Jahre
verlängern. Anstelle der erhofften finanziellen Gesundung bis Ende 2028 gehen
Vorstand und Aufsichtsrat des Münchner Traditionsunternehmens nun davon aus,
dass die Sanierung erst Ende 2030 abgeschlossen werden kann. Dementsprechend
sollen auch die Bankkredite um zwei Jahre verlängert werden, die Baywa bei ihren
hohen Zinszahlungen entlasten sollen. Darauf hat sich der Vorstand mit den
Gläubigerbanken und den beiden Großaktionären im Grundsatz verständigt, wie das
Unternehmen in München mitteilte. Bis Herbst soll eine neue
Sanierungsvereinbarung erstellt werden.

ROUNDUP: Brüssel prüft US-Zahntechnik-Unternehmen Align kartellrechtlich

BRÜSSEL - Die EU-Kommission verdächtigt das Medizintechnikunternehmen Align
Technology , seine Stellung als Marktführer bei transparenten
Zahnkorrekturschienen ausgenutzt zu haben. Die Brüsseler Wettbewerbshüter
prüfen, ob das Unternehmen mit Sitz in den USA gegen EU-Regeln verstoßen hat.
Align Technology könnte demnach Zahnärztinnen und Zahnärzte faktisch gezwungen
haben, einen bestimmten Scanner zu kaufen, wenn sie durchsichtige Schienen der
Marke Invisalign für ihre Patientinnen und Patienten bestellen wollten.

Microsoft zahlt 6,3 Milliarden Dollar Steuern in der EU

REDMOND/BRÜSSEL - Der Technologiekonzern Microsoft hat im
vergangenen Jahr 6,3 Milliarden US-Dollar in der Europäischen Union an
Körperschaftsteuern gezahlt. Das geht aus dem erstmals veröffentlichten "Public
Country-by-Country Report" für das Geschäftsjahr 2025 (bis 30. Juni) hervor, der
der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegt. Auffällig ist, dass Deutschland
vergleichsweise wenig von den umgerechnet etwa 5,53 Milliarden Euro abbekommt.

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