02.02.2026 08:33:59 - dpa-AFX: dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 02.02.2026 - 8.30 Uhr
Deutschland: Umsatz im Einzelhandel steigt leicht
WIESBADEN - Der deutsche Einzelhandel hat Ende des vergangenen Jahres etwas
zugelegt. Im Dezember stiegen die Umsätze preisbereinigt (real) um 0,1 Prozent,
wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Der Anstieg war
von Analysten im Schnitt so erwartet worden. Zudem wurde der Wert für November
leicht nach oben revidiert. Der Rückgang im Monatsvergleich hatte demnach nur
0,5 Prozent betragen, nachdem zuvor ein Rückgang um 0,6 Prozent gemeldet worden
war.
ROUNDUP: Frankreichs Haushalt steht - Wirtschaft und EU atmen auf
PARIS - Das hoch verschuldete Frankreich erhält nach monatelangem Ringen
endlich einen Haushalt für das angelaufene Jahr. Ehe das Budget offiziell als
beschlossen gilt, muss Minderheitspremier Sébastien Lecornu an diesem
Montagabend noch zwei Misstrauensabstimmungen in der Nationalversammlung
überstehen. Beantragt wurden diese von den Rechtsnationalen von Marine Le Pen
einerseits und Linken, Grünen und Kommunisten andererseits.
ROUNDUP: Deutschland und Singapur wollen Partnerschaft vertiefen
SINGAPUR - Angesichts der Machtpolitik von US-Präsident Donald Trump wollen
Deutschland und Singapur ihren gemeinsamen Einsatz für eine auf Regeln
basierende internationale Zusammenarbeit verstärken. "Wir erleben aktuell
geopolitische Verschiebungen und Unsicherheiten. Internationale Kooperationen
und multilaterale Institutionen werden infrage gestellt", sagte Außenminister
Johann Wadephul (CDU) in Singapur bei einem Treffen mit seinem Kollegen Vivian
Balakrishnan. Dieser brachte ein mögliches Freihandelsabkommen zwischen der EU
und der Asean-Gruppe ins Gespräch.
Söder: Eine Stunde Mehrarbeit ist nicht zu viel verlangt
BERLIN - CSU-Chef Markus Söder sieht in Mehrarbeit eine Lösung für die
wirtschaftlichen Probleme Deutschlands. "Eine Stunde Mehrarbeit in der Woche
würde uns enorm viel Wirtschaftswachstum bringen und ist wirklich nicht zu viel
verlangt", sagte Söder in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".
Teil-Shutdown in den USA wohl bis mindestens Dienstag
WASHINGTON - Der Teilstillstand von US-Regierungsgeschäften wegen fehlender
Finanzierung zieht sich wohl noch bis mindestens Dienstag. Der Vorsitzende des
US-Repräsentantenhauses, der Republikaner Mike Johnson, sagte in der Sendung
"Meet the Press" des Senders NBC News, man beabsichtige, bis Dienstag die
Haushaltsfinanzierung sicherzustellen. Am Samstag begann der sogenannte
Shutdown. Das bedeutet, dass viele Behörden kein Geld mehr bekommen, weil die
Anschlussfinanzierung fehlt. Anders als beim längsten Shutdown der
US-Geschichte, der im November nach 43 Tagen endete, sind dieses Mal weniger
Ministerien betroffen.
Iran warnt USA vor regionalem Krieg
TEHERAN - Inmitten wachsender Kriegssorgen hat Irans oberster Führer im
Falle eines US-Angriffs vor einer regionalen Eskalation gewarnt. "Die Amerikaner
sollen wissen, wenn sie einen Krieg vom Zaun brechen, wird es dieses Mal ein
regionaler Krieg sein", sagte Ajatollah Ali Chamenei in einer Rede, die der
staatliche Rundfunk zitierte.
ROUNDUP: Bundesweite Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr am Montag
BERLIN - Wegen eines bundesweiten Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi kommt
es heute vielerorts ganztägig zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen
Nahverkehr (ÖPNV). Busse, Straßen- und U-Bahnen bleiben bei vielen kommunalen
Verkehrsunternehmen infolge des Arbeitskampfs in den Depots. Betroffen sind
nahezu alle 16 Bundesländer, wie Verdi mitteilte.
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gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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