14.05.2024 07:30:53 - EQS-News: Hannover Rück steigert Quartalsgewinn auf 558 Mio. EUR

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EQS-News: Hannover Rück SE / Schlagwort(e): Quartalsergebnis
Hannover Rück steigert Quartalsgewinn auf 558 Mio. EUR
2024-05-14 / 07:30 CET/CEST
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Hannover Rück steigert Quartalsgewinn auf 558 Mio. EUR
. Nettokonzerngewinn steigt um 15 % auf 558 Mio. EUR
. Rückversicherungsumsatz steigt auf 6,7 Mrd. EUR
. Großschäden in der Schaden-Rückversicherung komfortabel innerhalb des budgetierten und gebuchten
Erwartungswertes
. Ergebnis der Personen-Rückversicherung erwartungsgemäß
. Kapitalanlagerendite mit 3,3 % über Plan
. Eigenkapitalrendite erreicht 21,3 %
. Ziele für 2024 bestätigt
Hannover, 14. Mai 2024: Die Hannover Rück hat im ersten Quartal den Nettokonzerngewinn um 15 % auf 558 Mio. EUR
gesteigert und bestätigt ihre Ziele für das Gesamtjahr 2024.
"Wir blicken zurück auf ein vergleichsweise ruhiges Quartal in Bezug auf Großschäden. Wir sind gut in das Jahr
gestartet und liegen auf Kurs zur Erreichung unseres Jahresgewinnziels", sagte Jean-Jacques Henchoz,
Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück. "Gleichzeitig haben wir mit den jüngsten Vertragserneuerungen eine gute
Grundlage für weiteres profitables Wachstum gelegt, denn hochwertiger und verlässlicher Risikoschutz bleibt angesichts
des herausfordernden Umfeldes weiter gefragt."
Nettokonzerngewinn steigt um 15 % auf 558 Mio. EUR
Der Rückversicherungsumsatz (brutto) stieg um 1,6 % auf 6,7 Mrd. EUR (Vorjahr: 6,6 Mrd. EUR). Bei unveränderten
Währungskursen hätte sich ein Wachstum von 3,0 % ergeben.
Das Rückversicherungs-Serviceergebnis, das die Erträge aus Rückversicherung nach Abzug des abgegebenen Geschäfts (im
Wesentlichen Retrozession und Insurance-Linked Securities) wiedergibt, stieg um 27 % auf 720 Mio. EUR (568 Mio. EUR).
Das um Währungskurseffekte bereinigte Rückversicherungs-Finanzergebnis, welches insbesondere die Aufzinsung der in
Vorjahren diskontierten versicherungstechnischen Rückstellungen beinhaltet, lag bei -261 Mio. EUR (-167 Mio. EUR).
Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 13 % auf 811 Mio. EUR (720 Mio.EUR). Der Nettokonzerngewinn verbesserte sich um
15 % auf 558 Mio.EUR (484 Mio.EUR). Das Ergebnis je Aktie belief sich somit auf 4,63 EUR (4,02 EUR).
Eigenkapitalrendite erreicht 21,3 %; weiterhin robuste Kapitalbedeckungsquote nach Solvency II
Das Eigenkapital der Hannover Rück belief sich zum 31. März 2024 auf 10,9 Mrd.EUR (31. Dezember 2023: 10,1 Mrd.EUR).
Die annualisierte Eigenkapitalrendite lag bei 21,3% (Vorjahr: 20,8 %). Der Buchwert je Aktie lag bei 89,97 EUR (31.
Dezember 2023: 83,97 EUR).
Der Bestand der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM) stieg deutlich um 15 % auf 8,9 Mrd. EUR (31. Dezember 2023: 7,7
Mrd. EUR). Der Anstieg spiegelt insbesondere das Geschäftswachstum im ersten Quartal und die weiterhin guten
Ertragsaussichten wider. Der Bestand der Risikoanpassung für nichtfinanzielle Risiken stieg ebenfalls entsprechend um
4,9 % auf 3,9 Mrd. EUR (31. Dezember 2023: 3,7 Mrd. EUR).
Die Kapitalbedeckungsquote nach Solvency II, welche die Risikotragfähigkeit der Hannover Rück misst, belief sich per
Ende März auf 266,8 % und lag damit weiter deutlich über dem langfristigen Ziel von mehr als 200 %.
Großschäden in der Schaden-Rückversicherung innerhalb des budgetierten Erwartungswertes
In der Schaden-Rückversicherung bewegten sich die Belastungen aus Katastrophenschäden im ersten Quartal unterhalb der
Erwartungen und damit komfortabel im Rahmen des dafür vorgesehenen und reservierten Budgets. Gleichzeitig war die
Haupterneuerung in der Schaden-Rückversicherung zum 1. Januar 2024 für die Hannover Rück von nochmals besseren
risikoadjustierten Preisen und Konditionen geprägt.
Der Rückversicherungsumsatz (brutto) der Schaden-Rückversicherung stieg um 3,1 % auf 4,7 Mrd. EUR (4,6 Mrd. EUR). Bei
unveränderten Währungskursen hätte sich ein Wachstum von 5,0 % ergeben.
Die Hannover Rück hat, wie üblich, das vollständige Großschadenbudget für das erste Quartal in Höhe von 378 Mio. EUR
gebucht und für die Berechnung des Quartalsergebnisses zugrunde gelegt. Belastungen entstanden durch das Erdbeben in
Japan zu Jahresbeginn mit 25 Mio. EUR, Waldbrände in Chile mit 16 Mio. EUR sowie die Kollision zweier Flugzeuge auf
einem Flughafen in Japan mit einer Belastung von 12 Mio. EUR. Der mutmaßlich größte Einzelschaden, der durch den
Brückeneinsturz im Hafen von Baltimore entstand, konnte zum Zeitpunkt des Quartalsabschlusses noch nicht beziffert
werden. Insgesamt werden die im ersten Quartal entstandenen Belastungen durch Großschäden, inklusive des
Brückeneinsturzes in Baltimore, komfortabel innerhalb des gebuchten Großschadenbudgets liegen.
Das Rückversicherungs-Serviceergebnis erhöhte sich um 61 % auf 509 Mio. EUR (315 Mio. EUR). Die kombinierte
Schaden-Kostenquote der Schaden-Rückversicherung verbesserte sich auf 88,0 % (92,3 %) und lag damit innerhalb des
Zielwertes von unter 89 %. Das Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto) exklusive Währungseffekte belief sich auf -228
Mio. EUR (-129 Mio. EUR).
Das Kapitalanlageergebnis in der Schaden-Rückversicherung stieg um 41 % auf 421 Mio. EUR (298 Mio. EUR).
Das operative Ergebnis (EBIT) konnte somit um 35 % auf 629 Mio. EUR (466 Mio. EUR) gesteigert werden.
Ergebnis der Personen-Rückversicherung erwartungsgemäß
Im ersten Quartal hat die Hannover Rück in der Personen-Rückversicherung ein Ergebnis im Rahmen der Erwartungen
erzielt. Grund hierfür war vor allem eine anhaltend hohe Nachfrage nach Lösungen im Bereich Financial Solutions und
nach Lösungen zur Absicherung von Langlebigkeitsrisiken. Auch das traditionelle Rückversicherungsgeschäft der
Sterblichkeits- und Morbiditätsrisiken zeigte eine positive Geschäftsentwicklung.
Die vertragliche Netto-Servicemarge (CSM) aus dem Neugeschäft belief sich auf 97 Mio. EUR (84 Mio. EUR). Zusätzlich
haben Vertragsverlängerungen bzw. -veränderungen im Bestandsgeschäft zu einer deutlichen Erhöhung im Bestand der
vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM) auf 6,1 Mrd. EUR geführt. Die Netto-Verlustkomponente aus dem Neugeschäft lag
bei 7,9 Mio. EUR (6,7 Mio. EUR).
Der Rückversicherungsumsatz (brutto) ging im ersten Quartal leicht um 2,1 % auf 1,9 Mrd. EUR (2,0 Mrd. EUR) zurück. Bei
unveränderten Währungskursen hätte sich ein Rückgang von 1,7 % ergeben.
Das Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) reduzierte sich erwartungsgemäß auf 211 Mio. EUR (253 Mio. EUR) und
erreichte damit ein zufriedenstellendes Niveau, um das Jahresziel von mehr als 850 Mio. EUR zu erreichen. Das
währungsbereinigte Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto) belief sich auf -33 Mio. EUR (-38 Mio. EUR).
Das Kapitalanlageergebnis in der Personen-Rückversicherung betrug 76 Mio. EUR (83 Mio. EUR).
Das operative Ergebnis (EBIT) der Personen-Rückversicherung erreichte 181 Mio. EUR (253 Mio. EUR).
Kapitalanlageergebnis: Kapitalanlagerendite von 3,3 % erzielt
"Unsere Kapitalanlagen entwickelten sich in den ersten drei Monaten erfreulich, wenngleich zahlreiche geo- und
wirtschaftspolitische Herausforderungen weiterhin für Volatilität sorgten", sagte Clemens Jungsthöfel, Finanzvorstand
der Hannover Rück. "Zudem wirkte sich unsere weiterhin resiliente Positionierung positiv auf unsere Kapitalanlagen
aus."
Der Bestand der Kapitalanlagen bewegte sich per Ende März mit 61,4 Mrd. EUR (31. Dezember 2023: 60,1 Mrd. EUR) nochmals
über dem Niveau des Vorjahres. Hier wirkten sich ein erfreulicher starker operativer Cash-Flow, Dividendenerträge aus
Beteiligungen sowie Währungseffekte bestandssteigernd aus. Gegenläufig machten sich Zinsanstiege bemerkbar.
Das Kapitalanlageergebnis belief sich auf 498 Mio. EUR (381 Mio. EUR) und lag damit insgesamt deutlich über dem
Vorjahreswert. Dies ist vor allem auf starke Erträge aus dem festverzinslichen Portefeuille zurückzuführen. Diese
konnten die etwas geringeren Erträge der aus den erfolgswirksam zum Marktwert bilanzierten Beständen deutlich
überkompensieren. Die Kapitalanlagerendite erreichte 3,3 % und übertraf somit das Ziel von mindestens 2,8 % für das
Gesamtjahr.
Ziele für 2024 bestätigt
Für 2024 erwartet die Hannover Rück auf Basis konstanter Währungskurse ein Wachstum des Rückversicherungsumsatzes für
das Gesamtgeschäft von mehr als 5 %. Dabei wird das währungskursbereinigte Wachstum des Rückversicherungsumsatzes in
der Schaden-Rückversicherung überproportional stärker ausfallen als in der Personen-Rückversicherung.
Das Nettokonzernergebnis für das Gesamtjahr sollte mindestens 2,1 Mrd. EUR erreichen. Voraussetzung hierfür ist, dass
es zu keinen unvorhergesehenen negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt und die Großschadenbelastung im
Rahmen des Erwartungswerts von 1,825 Mrd. EUR bleibt. In den Erneuerungen in der Schaden-Rückversicherung zum 1. April
2024 wurde traditionell Geschäft im asiatisch-pazifischen Raum und Nordamerika sowie Teile des Spezialgeschäfts
erneuert. Die Hannover Rück konnte hier insgesamt leicht verbesserte risikoadjustierte Preise und Konditionen erzielen.
Das erneuerte Volumen stieg um 7,1 %. Der inflations- und risikoadjustierte Preisanstieg des erneuerten Geschäfts
betrug 1,5 %.
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(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

May 14, 2024 01:30 ET (05:30 GMT)
Name WKN Börse Kurs Datum/Zeit Diff. Diff. % Geld Brief Erster Schluss
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