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Laut einer neuen Studie von Visa sind mehr als die Hälfte der befragten Führungskräfte offen für Verhandlungen von KI zu KI, doch Verbraucher sagen, dass Vertrauen und die Möglichkeit, Entscheidungen zu überschreiben, nicht verhandelbar sind
SAN FRANCISCO --(BUSINESS WIRE)-- 02.04.2026 --
Die Mehrheit der Führungskräfte bereitet sich auf eine Welt vor, in der künstliche Intelligenz im Handel nicht nur eine unterstützende Rolle spielt, sondern aktiv an ihm teilnimmt. Eine neue Studie von Visa (NYSE:V) verdeutlicht, wie schnell diese Entwicklung an Dynamik gewinnt.
Der in Zusammenarbeit mit Morning Consult erstellte Visa Business-to-AI (B2AI) Report verdeutlicht, wie KI schon heute die Nachfrage beeinflusst. Knapp 40 % der Amerikaner haben aufgrund der Nutzung eines KI-Agenten oder -Tools bereits einen Kauf getätigt, den sie normalerweise gar nicht in Betracht gezogen hätten. Dies ist ein Frühindikator dafür, dass intelligente Systeme langsam Einfluss darauf nehmen, wie Menschen Produkte entdecken und Kaufentscheidungen treffen.
In dem neuen Bericht wird zudem festgestellt, dass 53 % der befragten US-Unternehmen es KI-Agenten gestatten würden, in ihrem Namen direkt mit anderen KI-Agenten Preise oder Konditionen auszuhandeln, was darauf hindeutet, dass der Handel zwischen KI-Systemen an Bedeutung gewinnen wird.
Gleichzeitig geben 71 % der Unternehmen an, dass sie bereit sind, Produkte, Angebote und Kundenerlebnisse speziell im Hinblick auf KI-Agenten zu optimieren, und 77 % setzen KI bereits in ihren Betriebsabläufen ein oder testen sie derzeit.
Warum B2AI erfolgreich ist
Visa definiert diese nächste Phase des Handels als B2AI, ein sich entwickelndes Wirtschaftsmodell, in dem KI-Agenten als aktive Teilnehmer bei kommerziellen Entscheidungen und deren Umsetzung auftreten, Menschen aber weiterhin für Absichten und Ergebnisse verantwortlich bleiben.
„Der Handel erlebt derzeit einen Wandel von Markt-zu-Mensch hin zu Markt-zu-Maschine“, so Frank Cooper III, Chief Marketing Officer bei Visa. „B2AI beschreibt, was als Nächstes passieren wird, wenn KI-Agenten beginnen, im Namen von Menschen Bewertungen vorzunehmen, zu verhandeln und Transaktionen durchzuführen. In dieser Welt wird Vertrauen, wie eh und je, zur entscheidenden Infrastruktur. Wenn es uns nicht gelingt, Vertrauen in den maschinengestützten Handel zu integrieren, wird dessen Verbreitung ins Stocken geraten.“
KI entwickelt sich vom Assistenten zum wirtschaftlichen Stellvertreter
KI optimiert schon seit Jahren Empfehlungen und rationalisiert Abläufe. Die neuen Daten weisen darauf hin, dass KI nun auch in den Bereich der Entscheidungsfindung vordringt. Unter den befragten Entscheidungsträgern in der Wirtschaft:
Dies deutet auf einen Wendepunkt hin: Marken richten ihr Marketing nicht mehr nur an Menschen — sie bereiten sich darauf vor, verstärkt mit intelligenten Systemen zu interagieren, die im Namen von Kunden und Unternehmen handeln.
Die Verbraucher sind bereit, wenn es Leitplanken gibt
Die Akzeptanz auf Verbraucherseite nimmt zu, doch das Vertrauen bleibt der ausschlaggebende Faktor für eine vollständige Einführung. Der Bericht hat Folgendes gezeigt:
Auf der anderen Seite:
„Die Botschaft ist eindeutig: Die Leute stehen der Idee offen gegenüber, dass KI für sie handelt, aber nicht an ihrer Stelle“, fügte Cooper hinzu. „Unsere Forschungsergebnisse zeigen, dass Vertrauen der entscheidende Faktor für die Akzeptanz des agentischen Handels ist. Verbraucher sind bereit, KI in ihrem Namen handeln zu lassen, aber nur, wenn sie weiterhin Einblick haben, die Kontrolle behalten und eingreifen können.“
Besonders auffällig ist, dass das Vertrauen signifikant zunimmt, wenn Finanzinstitute beteiligt sind:
Generationssprung
Dieser Wandel ist insbesondere bei jüngeren Verbrauchern zu beobachten.
Beinahe die Hälfte der Generation Z (48 %) gibt an, dass sie in die Infrastruktur von Zahlungsnetzwerken integrierten KI-Systemen vertraut, während dies nur bei 20 % der Babyboomer der Fall ist. Unter den Vertretern der Generation Z und der Millennials, die KI-Einkaufsassistenten nutzen, berichtet fast die Hälfte, dass sie aufgrund von KI-Empfehlungen bereits Käufe getätigt haben, die sie andernfalls nicht in Betracht gezogen hätten.
Ein entscheidender Moment für den Handel
Die Daten weisen darauf hin, dass sich KI von einem Unterstützungssystem zu einem aktiven Transaktionsteilnehmer entwickelt. Unternehmen bereiten sich darauf vor, Verbraucher begegnen dieser Entwicklung mit Vorsicht. Das Vertrauen wird über die Geschwindigkeit der Entwicklung entscheiden.
Weitere Informationen zu dem Bericht finden Sie hier.
Methodik
Die Befragung wurde zwischen dem 29. Januar und dem 6. Februar 2026 unter einer Stichprobe von 2.000 Erwachsenen aus der allgemeinen Bevölkerung in den USA sowie 512 Entscheidungsträgern aus Unternehmen in den USA durchgeführt. Die Interviews wurden online durchgeführt. Die Fehlerquote der gesamten Umfrage beträgt bei der allgemeinen Bevölkerung plus/minus 2 Prozentpunkte und bei den Entscheidungsträgern aus Unternehmen plus/minus 4 Prozentpunkte. Die Ergebnisse aus der Befragung der allgemeinen Bevölkerung wurden anhand von Geschlecht, Alter, ethnischer Zugehörigkeit, Region und Bildungsstand auf die allgemeine US-Bevölkerung gewichtet. Die Ergebnisse der Entscheidungsträger in Unternehmen wurden nicht gewichtet.
Über Visa
Visa (NYSE: V) ist ein weltweit führender Anbieter für digitale Zahlungen und erleichtert Transaktionen zwischen Verbrauchern, Händlern, Finanzinstituten und Regierungsstellen in mehr als 200 Ländern und Territorien. Unser Ziel besteht darin, die Welt durch das innovativste, benutzerfreundlichste, zuverlässigste und sicherste Zahlungsnetzwerk zu verbinden, um Einzelpersonen, Unternehmen und Volkswirtschaften zum Erfolg zu verhelfen. Wir glauben, dass Volkswirtschaften, die jeden überall einbeziehen, jeden überall fördern und wir betrachten den Zugang zu diesen Möglichkeiten als grundlegend für die Zukunft des Geldverkehrs. Weitere Informationen finden Sie unter Visa.com.
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Conor Febos – cfebos@visa.com